Am 18.05.2026 trat der neu gewählte Kreistag Bamberg zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Als zweitstärkste Kraft im Kreistag zeigte die AfD-Fraktion von Beginn an klare Präsenz und machte deutlich, dass mit ihr künftig zu rechnen ist.
Konstituierende Sitzung von Mauscheleien überschattet
Bei der Besetzung der Verbands- und Aufsichtsräte (Sparkasse, Gymnasien, Müllheizkraftwerk etc.) trat genau das ein, was die AfD-Fraktion mit ihrem Antrag verhindern wollte: politische Mauscheleien und Postenabsprachen zwischen CSU, Freien Wählern, SPD, Grüne, Bürgerblock, FDP, ÖDP, und Linke.
Die AfD-Fraktion hatte beantragt, neben den Ausschüssen des Kreistags auch die Verbands- und Aufsichtsräte entsprechend des Wahlergebnisses spiegelbildlich zu besetzen. Ziel war es, parteipolitische Absprachen zu verhindern und den Wählerwillen fair abzubilden.
Doch sämtliche anderen Fraktionen lehnten diesen Antrag ab – offenbar, weil die Posten bereits im Vorfeld untereinander verteilt worden waren. Mit dieser Brandmauerpolitik erreicht man vor allem eines: Vorteile für sich selbst. Unser Land bringt man damit jedoch nicht voran.
Entlarvend ist dabei vor allem: In der vergangenen Legislaturperiode war die AfD noch in Verbandsräten vertreten, da man sich damals an die Spiegelbildlichkeit gehalten hatte.
Offenbar haben die Altparteien in der aktuellen Legislaturperiode jegliche Hemmungen verloren. Deutlicher kann man seine Geringschätzung gegenüber 18,1 % der Wähler und der zweitstärksten Kraft im Landkreis kaum zum Ausdruck bringen.
Auf dem Foto v. l. n. r.: Robert Nikol, André Baumann, Wolfgang Krapp, Andreas Leicht, Timo Köhler, Corina Zech, Lydia Köhler, MdL Florian Köhler, Delbert Alexander und Jens Bautz

