So viel zusätzliches Steuergeld kostet die neue Bamberger Ortssatzung den Steuerzahler – pro Wahlperiode.
Was hat sich geändert?
Bisher gab es für Fraktionen einen ersten stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden erst ab 6 Mitgliedern, einen zweiten ab 11 Mitgliedern.
Neu gilt: Einen ersten Stellvertreter gibt es bereits ab 5 Mitgliedern, einen zweiten schon ab 10 Mitgliedern – jeweils mit entsprechender Vergütung.
Welche Entschädigungen werden gezahlt?
Einfaches Stadtratsmitglied: 582,75 € / Monat
Stellvertreter: 1.165,50 € / Monat
Fraktionsvorsitz: 1.748,25 € / Monat
Zusätzlich gibt es:
30 € Sitzungsgeld pro Sitzung
18 € Verdienstausfall (bei Selbstständigen) je angefangener Stunde
sowie Fraktionsgelder von 250 € Grundbetrag + 70 € pro Mitglied
Wer profitiert?
Vor allem die neu entstandenen CSU-Fünfergruppen (CSU & CSB) sowie Grünes Bamberg – sie alle kommen nun früher in den Genuss zusätzlicher bezahlter Posten.
Die AfD hatte bereits 2025 die Halbierung der Aufwandsentschädigungen beantragt – der Antrag wurde jedoch von der Mehrheit im Stadtrat abgelehnt.
Während Bürger sparen müssen, schafft sich die Rathausmehrheit in der Stadt Bamberg neue Posten und zusätzliche Zahlungen auf Kosten der Steuerzahler.

