AfD schickt eigenen Landratskandidaten ins Rennen – Köhler kündigt Kurswechsel in der Migrationspolitik an

Die Alternative für Deutschland (AfD) tritt im Landkreis Bamberg mit einem eigenen Kandidaten für das Amt des Landrats an. Florian Köhler hat am 07.01.2026 den Wahlvorschlag für den Kreistag sowie für das Amt des Landrats eingereicht und geht damit ins Rennen um die Führung des Landkreises.

„Ich kandidiere, weil der Landkreis Bamberg einen klaren politischen Kurswechsel braucht. Ich will Landrat werden und Verantwortung übernehmen“, erklärt Köhler.

Im Mittelpunkt seiner Kandidatur stehen die Landkreisfinanzen sowie die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Sicherheits- und Migrationspolitik. Köhler kritisiert in diesem Zusammenhang den Beschluss des Kreistags, sich der Initiative „Sicherer Hafen“ anzuschließen und sich damit freiwillig zur Aufnahme weiterer Migranten zu verpflichten. Dieser Beschluss wurde mit den Stimmen von CSU, Freien Wählern, Grünen, SPD, BBL, ÖDP, Linke und FDP gefasst. Auch der CSU-Landratskandidat Johannes Maciejonczyk stimmte diesem Vorgehen zu.

„Dieser Beschluss ignoriert die Realität vor Ort. Unsere Kommunen sind bereits seit 2023 an ihrer Belastungsgrenze“, so Köhler. Mit ihm als Landrat werde der Landkreis Bamberg aus der Initiative „Sicherer Hafen“ aussteigen.

Köhler kündigt an, geltendes Recht konsequent durchzusetzen: Personen ohne rechtmäßigen Aufenthaltsstatus sollen den Landkreis verlassen. Zudem spricht er sich dafür aus, Asylbewerber künftig zu gemeinnütziger Arbeit heranzuziehen. Ziel sei es, Ordnung durchzusetzen, Integration einzufordern und die Kommunen spürbar zu entlasten.

Abschließend betont Köhler: „Ich stehe für einen sicheren Landkreis Bamberg, für klare Regeln und für eine Politik im Interesse der Bürgerinnen und Bürger.“